Archiv der Kategorie: Vermischtes

Erste Jugendversammlung

Am 8. Dezember 2018 fand in unserem Vereinsheim wieder eine Jugendversammlung  statt. Da unsere Jugendabteilung  in den letzten Jahren stark gewachsen ist, ist es nur konsequent unsere Jugendabteilung wieder mit einem Jugendvorstand und einer eigenen Jugendordnung auszustatten. Diese erste Jugendversammlung wurde von mir und unserem Jugendleiter Dirk geleitet. Bei den Wahlen war es eine Freude zuzusehen, wie viel Spaß unsere Jugendlichen an demokratischen Wahlen hatten. Bei der Wahl zum Jugendsprechers gab es drei Bewerber, bei den Wahlen zu den beiden Beisitzern 7 Bewerber.

Zum Jugendsprecher wurde Lukas Potrafke gewählt.

Als Beisitzer wurden Mirko Connemann und  Miriam Höne gewählt.

Brötchenturnier in Erftstadt

Beim diesjährigen Brötchenturnier in Erftstadt am 9. November spielten aus unserem Bezirk 9 Spieler aus den Vereinen Bergheim, Düren-Derichsweiler und Ford Düren mit.  Wir bildeten zwei gemischte Vierermannschaften und nannten uns  „Wir können auch anders“ und „Die wilde 13“.  Brötchenturnier deshalb, weil es in der Halbzeitpause kostenlos 1000 belegte Brötchen, vorwiegend mit „rheinischer Fleischmarmelade“ (also Mettbrötchen) gibt. Es spielten insgesamt 60 Vierermannschaften aus Nah und Fern mit. Der Spaß stand wieder im Vordergrund. Manche Spieler waren kostümiert, für andere war die Geselligkeit mit Biertrinken etc. wichtiger und so einige Spieler waren anscheinend nur wegen der Mettbrötchen gekommen. Die Kunst möglichst viele Brötchen auf einer Armlänge zu stapeln bzw. zu balancieren wurde von so manchem hungrigen Teilnehmer perfektioniert. Gespielt wurde ein 15rundiges Blitzturnier. Die Mannschaftsaufstellung durfte bei jeder Runde getauscht werden. Ein Mannschaft konnte auch mit mehr als vier Spieler antreten und bei jeder Runde tauschen. Das Turnier begann um 19 Uhr und dauerte bis 1:30 Uhr nachts. Wenn man nachrechnet, wundert man sich über die lange Dauer. Aber zwischen jeder Runde gab es längere Pausen, weil zum Teil vergessen wurde die Ergebnisse zu melden. Das Nachfragen der Turnierleitung im Saal dauerte dann leider immer etwas. Und mit Fortschritt des Turnieres und steigendem Alkoholpegel vergaß so mancher die Turnierordnung. Aber es war alles noch „im Rahmen“. Und alle waren bis zum Schluss mit Eifer und Spaß dabei. Ich habe mich besonders über unsere beiden gemischten Teams gefreut. Das zeigt doch, dass unser Schachbezirk doch einen guten vereinsübergreifenden Zusammenhalt hat. Solche persönlichen vereinsübergreifenden Kontakte sind doch der Kitt jedes Bezirks oder Verbandes. Hierfür möchte ich mich besonders bei Jürgen bedanken, der sich jedes Jahr aufs Neue engagiert und Teams zusammenstellt. Schön war am Ende auch, dass wir mit unserem Team „Wir können auch anders“ den 14. Platz belegt haben.  die „Die Wilde 13“ belegte den 46. Platz.  Die ersten Plätze gingen an „Koblenz Revival“, „Bier für Trier“, „Jannis Weber Fanclub“, „Scheiß auf Diesel“ und „Elberfeld 1“.

Familienfest 2018

Am 2. September fand wieder unser jährliches Familienfest statt. Es hatten sich knapp 60 Vereinsmitglieder, Familienmitglieder und Freunden an der Oberaußemer Windmühle eingefunden. Wir hatten Glück, denn das Wetter war uns hold. Alle waren von der neuen Location begeistert. Diese wird seit einigen Jahren liebevoll vom Oberaußemer Mühlenverein e.V. restauriert. Wir waren beeindruckt von den vielen liebevoll zusammengetragenen Möbel und dekorativen Accossoirs, die nun die Mühle im Innern verschönern. Nicht unerwähnt lassen sollte man auch die  um die Mühle angelegte und schön gepflegte Anlage.

Weitere Bilder vom Fest können unsere Vereinsmitglieder wieder im Mitgliederbereich angesehen werden.

Viererschach

Es ist Sommer. Es sind Ferien. Die Saison ist zu Ende. Was soll man jetzt spielen?
Viererschach!

Beim Viererschach spielen vier Spieler auf einem Brett mit 8×8 Feldern, an dem auf jeder Seite noch 2–4 Reihen (meist 3) angehängt werden, sodass das Brett die Form eines „+“ hat. Die Figuren ziehen gemäß den Regeln des Normalschachs. Es gibt verschiedene Varianten mit abweichenden Detailregeln und Spielzielen; üblicherweise spielen je zwei Spieler zusammen, manchmal spielt aber auch jeder für sich.

Schachwochenende in Prüm

Am 29.06. fuhren wir als Schachverein in die Jugendherberge nach Prüm.

Knapp 40 Vereinsmitglieder bzw. Familienangehörige trafen sich für das Wochenende zum Schachspielen, Klönen, Toben, Grillen, Wandern oder Relaxen.

Nach dem jeder sein Zimmer zugewiesen bekommen hatte trafen wir uns zum gemeinsamen Abendessen. Danach begrüßte Stefan alle Teilnehmer und los ging es am Abend mit einem Kombinationswettbewerb. Hier spielte die Gruppe der Jugendlichen gegen die Erwachsenen, indem zunächst 40 einzügige Mattkombinationen und danach 20 allgemeine Schachfragen gelöst werden mussten. Die Erwachsenengruppe gewann knapp mit einem Punkt Vorsprung. Es war wieder überraschend, wie schnell die Kinder hier waren. Wenn eine neue Mattkombination gezeigt wurde und ich noch den König in der Stellung suchte, kam häufig schon die Lösung aus der Juniorgruppe. Unser nicht spielender Begleittross verbrachte dagegen den Abend in gemütlicher Runde im Bistro der Jugendherberge.

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Einfach kann jeder

Zunächst sieht man vor lauter Bäumen den Wald nicht. Aber wenn man die Stellung erst man verstanden hat, sollte es doch gehen.

Weiß zieht und setzt in vier Zügen matt:

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Teilnahme bei Bergheim aktiv

Unser Verein wird dieses Jahr zum ersten Mal an der Veranstaltung „Bergheim aktiv“ am 17. Juni teilnehmen und dort auf der Fußgängerzone einen Stand haben. Neben zwei Pavillons mit Tischen und Bänken zum Schachspielen, werden wir auch als eyecatcher mit einem Outdoor-Schach vertreten sein.

Da der Veranstalter alle teilnehmenden Vereine gebeten hat für ihren Facebook-Auftritt eine Video zum Thema zuzusenden, hat sich unser Verein dieser Herausforderung gestellt. In kürzester Zeit hieß es: „Melina muss dies machen – wenn jemand das kann, dann sie“. Und so war es auch. Nach einer Woche präsentierte sie bereits ihr Konzept mit Schwarz-Weiß-Bildern von unseren Spielern und ansprechenden witzigen Schildern. Alle waren sofort begeistert und Ingo bot sich gleich an seine Fotostudioausrüstung einzusetzen. Ich glaube auf den Bildern ist deutlich zu sehen, wie viel Spaß alle bei der Fotosession hatten. Aus der Bilderserie wurde dann ein Clip erstellt der noch mit Ton versehen wurde.

Ich finde der Clip ist der Hammer. Das ist unser Verein.

Exclusiv für Vereinsmitglieder

In Vorbereitung zu unserem Schachwochenende in der Jugendherberge Prüm hat der Verein beschlossen, eine DJH (Deutsches Jugendherbergswerk) Gruppenkarte zu erwerben. Hierdurch sind nun alle Vereinsmitglieder unter Vorlage der Gruppenkarte dauerhaft berechtigt, sich in einer deutschen oder internationalen Jugendherberge  aufzuhalten. Das jeweilige Vereinsmitglied kann nun als Gruppenleiter/in durch Vorlage der vereinseigenen Gruppenkarte mit weiteren 3 Personen, die selbst nicht Mitglied in der DJH, in einer deutschen Jugendherberge zu übernachten. Bei diesem Angebot haben wir vor allem unsere Familien im Blick, die hier eine kostengünstige Urlaubsmöglichkeit erhalten. Selbstverständlich freuen wir uns auch über alle weiteren Vereinsmitglieder, die diese Chance nutzen.
Die Gruppenkarte kann beim Vorstand ausgeliehen werden.

Vorstellung des Vereins im Bergheimer Ausschuss für Bildung, Sport und Kultur

Der Fachausschuss für Bildung, Sport und Kultur lädt regelmäßig Bergheimer Sportvereine ein um ihren Verein und vor allem ihre Jugendarbeit zu präsentieren. Da wir sehr stolz auf unsere Jugendarbeit sind, war es mir eine besondere Freude unseren Verein am 17. April dort vorzustellen. Aufgrund der Vorstellung des pädagogischen Konzeptes bzgl. des Neubaus der Fortuna-Schule in Oberaußem waren neben den üblichen Ausschussmitgliedern diesmal auch eine Reihe von Schulrektoren und Lehrer anwesend, so dass sicherlich um die 50 Personen anwesend waren. Letztendlich war man sehr beindruckt von unseren Aktivitäten und ich erntete sehr viel Lob hierfür.

Wer sich diese Präsentation ansehen möchte:
Präsentation für Bergheimer Fachausschuss

 

WM Kandidatenturnier 2018 in Berlin

Das Kandidatenturnier findet vom 10. bis 28. März 2018 in Berlin statt. In diesem doppelrundigen Rundenturnier des Weltschachverbandes FIDE wird aus acht Spielern der Weltspitze, die sich auf unterschiedliche Weise qualifiziert haben, der Herausforderer von Weltmeister Magnus Carlsen für die vom 9. bis 28. November 2018 in London stattfindende Schachweltmeisterschaft 2018 ermittelt. 

Teilnehmer sind:
Sergey Karjakin (RUS)
Levon Aronian (ARM)
Ding Liren (CHN)
Shakhriyar Mamedyarov (AZE)
Alexander Grischuk (RUS)
Wesley So (USA)
Fabiano Caruana (USA)
Vladimir Kramnik (RUS)

Live können die Partien verfolgt werden:

https://worldchess.com/berlin/

Unser jüngstes ist gleichzeitig unser ältestes Mitglied

Man überlegt sich als Verein immer wieder wie man neue Mitglieder gewinnt. Möglichst jüngere Spieler. Ältere Spieler hat man seltener im Fokus. Warum eigentlich? Wir freuen uns nun ein neues und somit jüngstes Mitglied begrüßen zu dürfen. Mit seinen 88 Jahren hat er uns alle mit seiner Spielstärke überrascht. Er berichtet, dass er bereits seit 70 Jahren in Düsseldorfer Schachvereinen gespielt hat.  Im aktuellen Weihnachtsblitzturnier hat  er auch im 2 stündigen Turnier locker mitgehalten und noch zwei jüngere erfahrene Spieler auf die Plätze verwiesen. Alle Spieler sind sich einig, dass er uns allen ein Vorbild ist.

Ganz besonders freut es mich, dass wir nun 4 aktive (!!!) Mitglieder haben, die 80 Jahre und älter sind. Die vier in einer Mannschaft bei Seniorenturnieren würden wahrscheinlich für Furore sorgen.

 

 

Wir feiern den 80. Geburtstag von Ivan

Jeder Verein kann sich glücklich schätzen, wenn er starke Spieler hat, die auch noch regelmäßig in Turnieren oder Mannschaften mitspielen und auch noch in der Jugendarbeit in Schach-AGs im Bergheimer Gymnasium aktiv sind. Wenn dieser Spieler 80 Jahre alt ist, kann man nur von einem Vorbild für jung und alt sprechen. Ivan feierte jetzt im November seinen 80. Geburtstag und ist dieses Vorbild für uns alle. Ivan zeigt immer noch seine ungebrochene Energie und ist immer noch eine tragende Säule in unserem Vereinsleben. Alle Bergheimer Schachspieler gratulieren auf herzlichste. Ivan hat es sich an unserem Vereinsabend nicht nehmen lassen uns eine kleine Runde Sekt auszugeben. Dazu haben seine beiden sympathischen Töchter einige Häppchen beigesteuert.

Ivan als zweiter von links zwischen unseren beiden ältesten Spielern  Georg (86) und Klaus (81) und seinen beiden Töchtern. Da kommen 247 Jahre geballte Schachpower zusammen!

Besichtigung der Abtei Brauweiler

Unser Ingo engagiert sich schon seit vielen Jahren in der Abtei Brauweiler, in dem er dort Führungen anbietet. Viele Mitglieder haben schon von der berühmten Abtei gehört, aber letztendlich hat es niemand geschafft, diese zu besichtigen. Wie das halt immer so ist, mit den wohnortnahen Sehenswürdigkeiten. Und so kam es, dass Ingo sich bereit erklärte, interessierte Schachfreunde am letzten Samstag, dem 7. Oktober, eine Führung durch die Abtei und der Kirche der anzubieten.

Ingo verstand es, die gut 1000jährige wechselvolle Geschichte sehr lebhaft und plastisch rüber zu bringen. Alle verfolgten gebannt die Geschichten über Mathilde, die Ehefrau des Pfalzgrafen Ezzo-Ehrenfried und Tochter des Kaisers Otto II und Theophanu, oder von Richeza, die Tochter des Gründerpaares und Witwe des polnischen Königs Mieszko II, die zur Gründung der Abtei führten. Auch das spätere Leben der Mönche und Äbte und ihren diversen zuarbeitenden Bauern und Handwerker aus der Umgebung konnte Ingo mit seinen lebhaften Schilderungen wieder zum Leben erwecken.

Am Ende der Führung waren alle erstaunt, dass bereits zwei Stunden vergangen waren. An dieser Stelle sei Ingo nochmals herzlichst für seine Bemühungen gedankt. Im Anschluss waren alle froh, dass wir im gegenüberliegenden Hotel Schugt einen Tisch bestellt hattenund wir den Tag gemütlich ausklingen lassen konnten.

 

Tag der offenen Tür des Museums der Stadt Bergheim

Es dürfte vielleicht nicht allen bekannt sein, aber die Stadt Bergheim hat einen Geschichtsverein „Bergheimat“, der in der Bergheimer Fußgängerzone entsprechende Ausstellungsräume hat. Eine aktuelle Ausstellung bietet einen spannenden und ausführlichen Blick auf die Geschichte des Sports in Bergheim. Selbstverständlich auch mit unserem Schachverein.

Am Tag der offenen Tür am 01.10. konnten sich verschiedene Vereine präsentieren. Neben unserem Schachverein war z.B. auch der Radverein „Freie Bahn Oberaußem“ dabei, der Kindern das Einradfahren präsentierte. Sebastian und Ivan hatten sich an diesem Sonntag die Zeit genommen und unserem Verein vertreten. Es waren reichlich Kinder da, die sich über das Schachspielen freuten.

Einen entsprechenden Artikel findet sich hier.

In Gedenken an Jürgen Trompetter

Unser Schachverein trauert um seinen Vereinskameraden Jürgen Trompetter, der uns leider viel zu früh im 51. Lebensjahr verlassen hat. Jürgen war von Jugend an Mitglied in unserem Verein. Er war immer gern gesehen und in früheren Jahren ein aktiver und begeisteter Spieler. Beruf und Familie forderten wie bei vielen anderen Spielern dann auch nach und nach ihren Tribut und das Schachspielen musste hinten an gestellt werden. Dennoch hielt er dem Verein die Treue.

Wir werden uns immer an Jürgen erinnern.

Schachverein fördert Integration

Der Schachverein möchte den Menschen und Bürgern im Stadtteil Süd-West ein Schachangebot machen.
In Kooperation mit dem Integrationsbüro möchten wir insbesondere die dort ansässigen Menschen mit ihren vielfältigen kulturellen und religiösen Hintergründen ansprechen. Wir erhoffen uns, dass das gemeinsame Schachspielen alle Barrieren – ob ethnisch, religiös, kulturell, national, sozial, sprachlich, physisch, persönlich oder materiell – überwinden hilft.
Das Schachspielen fördert das gemeinsame kommunizieren, lernen und spielen und kann als Brücke zur Integration dienen. Das Schachspielen bringt Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zusammen, die sich gegenseitig respektierend und gleichberechtigt im sportlichen Wettbewerb oder Spiel begegnen.
Ab dem 8. September 2017 wird der Schachverein im Integrationsbüro, Otto-Hahn-Str. 23, Zugang gegenüber Heinrich-Hertz-Str. 44, regelmäßig freitags von 18:30-22 Uhr, Schach anbieten. Erfahrene Vereinsspieler werden Anfängern oder fortgeschrittenen Spielern, ob jung oder alt, Junge oder Mädchen, mit Rat und Tat bei Seite stehen.

Freundschaftspiel SVG Düren-Derichsweiler – Bergheim

Am Sonntag dem 6. August konnten wir unseren lang geplanten Vergleichskampf zwischen unseren beiden Vereinen durchführen. Ich freue mich sehr, dass unsere beiden Vereine freundschaftlich eng verbunden sind. Der wiederholte Austausch von Spielern bereichert die jeweiligen Mannschaften und belebt unter anderem auch die Vereinsturniere sowie das ganze Vereinsleben. In der letzten Saison spielten 2 SVG-Spieler für Bergheim in der ersten Mannschaft. In der kommenden Saison werden drei Bergheimer für die SVG und ein SVG-Spieler für Bergheim spielen. Ich glaube, dass diese Kooperation  einmalig im Bezirk und im Verband ist.
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Mit Farbe und Pinsel

Alle Jahre wieder finden sich ein paar Schachfreunde, die neue Herausforderungen suchen und sich handwerklich beweisen möchten. Angelockt durch ein leckeres Frühstück haben sich heute Friedhelm, Sebastian, Klaus-Dieter, Thomas, Ralf und sein Sohn Nicklas sowie der Berichteschreiber in unserm Vereinslokal eingefunden und gezeigt, dass sie auch mit Farbe und Pinsel umgehen können. Es immer wieder schön zu sehen, welche verborgenen Talente unsere Vereinsmitglieder sonst noch haben. Mit viele Freude wurde der Schachraum in nur zwei Stunden gestrichen. Das Team war so voller Tatendrang, dass ich versprechen musste, im Herbst oder Winter wieder eine Renovierungsaktion anzubieten.

 
 
 
 
 
 
 

 

Familienfest 2017

Auch in diesem Jahr haben wir wieder unser traditionelles Grillfest bzw. Familienfest gefeiert. Letzten Samstag trafen sich unsere Mitglieder incl. Frauen und Kinder zum Saisonausklang.  Die vielen Salat- und Kuchenspenden trugen wesentlich zum Gelingen des Festes bei. Vielen Dank allen Spendern für das Engagement. Trotz des Ferienbeginns, den einige Mitglieder schon für ihren Sommerurlaub nutzten, sind trotzdem noch viele Mitglieder gekommen.

Jahreshauptversammlung 2017

Nach 15 Jahren sind Olaf und Christoph von ihren Vorstandsposten zurückgetreten. Der Verein konnte sich glücklich schätzen, zwei so engagierte Mitglieder zu haben, die den Verein in den vielen Jahren immer vorangebracht haben. Die Vereinsmitglieder danken Olaf und Christoph für ihre unermüdliche Arbeit für den Verein und den Schachsport.

Die hieraus resultierenden Neuwahlen führten dazu, dass Stephan Härtel als neuer Vorsitzender, Sebastian Brügge als neuer Schriftführer und Reinhard Dahms als neuer Turnierleiter gewählt wurden.

Bergheim goes future

Man redet über das Internet der Dinge. Schachforen und Plattformen um weltweit Schach zu spielen gibt es zuhauf. Aber was machst du, wenn du gegen heimische Schachfreunde online spielen möchtest?

Unser Schachverein hat nun ein virtuelles Spiellokal.

Hier habt Ihr die Möglichkeit, euch mit euren Schachfreunden zu verabreden und online Blitz- oder Schnellpartien zu spielen oder auch an Online-Blitzturnieren teilzunehmen. Und das Ganze von eurer heimischen Couch aus.

Dieses Angebot richtet sich vor allem an Spieler, die nicht so die Zeit haben zum Vereinsabend zu kommen, aber dennoch mal hin und wieder gegen einen Schachfreund spielen möchten. Selbstverständlich sind auch alle die Spieler angesprochen, die nicht genug vom Schachspielen bekommen.

Die Idee ist aber auch, Online-Blitzturniere nicht nur im Verein anzubieten, sondern im Schachbezirk. Wir sind ein weiträumiger Bezirk und ich schätze mal, dass es im jeden Verein Spieler gibt, die gerne mal etwas Blitzen möchten, aber nicht abends durch die Gegend fahren möchten.

Ich werde zunächst erst einmal am ersten Montag eines Monats ein Online-Blitzturnier anbieten.

Eine Beschreibung zur Nutzung findet Ihr unter Spielbetrieb/Virtuelles Spiellokal

 

Newsletter zu Bauernendspielen

Nach dem wir in unseren Vereinsräumlichkeiten zwei Trainingsabende mit Jürgen zu Bauernendspielen absolviert haben, scheint die Begeisterung ungebrochen zu sein. Viele unserer Spieler sind engagiert und möchten ihre Endspielkenntnisse erweitern. Die gemeinsame Diskussion und das gemeinsame analysieren von Endspielen macht allen viel Spaß. Interessant finde ich es, zu sehen, wie häufig wir noch mit unseren Einschätzungen bei einer Stellungsbewertung daneben liegen.
Um die Zeit zwischen den Endspieltrainingsabenden zu überbrücken, habe ich eine Reihe mit Endspielaufgaben incl.Lösungen zusammengestellt. Jeder interessierte Bergheimer Vereinsspieler kann sich bei mir melden und erhält dann wöchentlich zwei Aufgaben zum Bauernendspiel. Vorgesehen ist unser Trainingsprogramm zu den Bauernendspielen so ca. bis Sommer diesen Jahres.

Carlsen bleibt Weltmeister

Im Tie-Breack mussten zunächst vier Schellpartien gespielt werden. Nach der ersten Remispartie konnte Carlsen im zweiten Spiel den möglichen Gewinn nicht realisieren, da er ein theoretisch gewonnenes Endspiel mit Läuferpaar gegen Turm nicht zum ganzen Punkt verwerten konnte.
In der dritten Partie lieferte Carlsen jedoch ein Glanzstück ab: Carlsen konnte aus einer ausgeglichenen Stellung heraus einen guten Angriff starten und platzierte einen Springer mitten in der weißen Stellung. Karjakin fand in Zeitnot keine Antworten mehr – und ließ auf seiner Grundreihe einen tödlichen Angriff zu.
In der vierten Partie zeigte der alte und neue Weltmeister dann noch einmal sein starkes positionelles Verständnis für Stellungen und ließ Karjakin, der unbedingt einen Sieg brauchte, überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Der Herausforderer opferte in der Schlussphase zwar noch die Qualität, doch Carlsen gelang ein wunderschönen Damenopfer, welches die Partie sofort beendete.

Hier die Videoanalyse der vier Tie-Breackpartien.

Die wilde 13

Am 25.11. fand in Erftstadt wieder das viel gelobte „Brötchenturnier“ statt. Bei diesem Mannschaftsblitzturnier steht der Spaß eindeutig Vordergrund. Teams mit Namen wie „Die Langschläfer“, „Vierkölschbitte“ oder „Tausche Frau gegen Bier“ sowie knapp 60 weitere Teams wagten die Kombination aus Kölsch trinken und Schach spielen. Sprüche und Witze am Schachbrett gehörten an diesem Abend ebenso dazu, wie das riesige Brötchenbuffet mit den 1000 Brötchenhälften während der Pause.

20161125_202209Neben Dimitrios Zisimou vom Verein Lendersdorf und mir, bildeten Franz-Josef Bauchmüller vom Verein Düren-Derichsweiler und Jürgen Fuhs aus Bergheim noch unser Team „Die wilde 13“.

Nach 15 Runden bzw. 6 Stunden (!) hatten wir 7 Spiele gewonnen und 8 verloren und damit einen guten 32. Platz erkämpft.

 

Schachweltmeisterschaft 2016

Vom 11.November bis längstens dem 30. November findet in New York das Weltmeisterschaftsfinale zwischen dem amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen und dem Herausforderer Sergei Karjakin statt. Der Wettkampf geht über maximal zwölf Partien und endet vorzeitig, wenn ein Spieler 6½ Punkte erzielt hat. Bei einem Gleichstand wird ein Tie-Break mit verkürzter Bedenkzeit gespielt.

Nach 12 Runden  steht es ausgeglichen 6:6.
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Familienfest 2016

Unser diesjähriges Familienfest war wieder rundherum gelungen. Trotz des ausbleibenden Sonnenscheins fanden sich wieder ca. 30 Vereinsmitglieder zum Schwofen ein. Viele Schachfreunde haben es sich nicht nehmen lassen, für das leibliche Wohl aller zu sorgen und haben Salate und Kuchen oder andere Leckereien mitgebracht. Unser Grillmeister Friedhelm konnte uns wieder mit seinen Grillkünsten begeistern. Bei unseren obligatorische Siegerehrung stand Reinhard im Mittelpunkt, der mit seinem Doppelsieg in der Vereinsmeisterschaft und im Vereinspokal in der letzten Saison überzeugen konnte.

Selbstverständlich sorgten mehrere Runden unseres Wikinger-Schachs bei unseren Kindern und Erwachsenen für Spaß und Abwechslung.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Partie des Jahrhunderts

Die Partie des Jahrhunderts ist eine Schachpartie zwischen den beiden US-Amerikanern Donald Byrne und Robert James „Bobby“ Fischer, die am 17. Oktober 1956 in der 8. Runde des Rosenwald-Memorial-Turniers in New York gespielt wurde. Der Sieger dieser Partie, der 13-jährige Bobby Fischer, war zu dieser Zeit ein noch kaum bekanntes Nachwuchstalent, das gerade die US Junior Championship gewonnen hatte; sein Gegner war ein anerkannter Meister. Sie machte wegen ihres spektakulären Verlaufs die Runde durch die Schachpresse der ganzen Welt und man wurde weltweit aufmerksam auf Fischer.


Einer von Byrnes Schachstudenten, Dan Heisman, erzählte später, warum Byrne weitergespielt hatte. „Einmal muss man bedenken, dass 1956 keiner ahnte, dass Bobby Fischer einmal Bobby Fischer werden würde. Er war lediglich ein erfolgversprechender Junge, der ein hervorragendes Spiel gegen mich gespielt hatte. Als ich mich in aussichtsloser Position befand, fragte ich einige der Turniermitspieler, ob es nett wäre, den Jungen mich matt setzen zu lassen, sozusagen als Anerkennung für sein feines Spiel. Sie antworteten: ‚Ja, warum nicht?‘, und so spielte ich zu Ende.

Wochenendtour nach Bad Neuenahr-Ahrweiler 2016

_DSC0669Es war wieder mal so weit. Vom 1.-3. Juli 2016 fuhr unser Verein wieder für ein Wochenende in eine Jugendherberge.
Über 20 Vereinsmitglieder, groß und klein, incl. unserer „besseren Hälften“, hatten sich die Zeit genommen, in geselliger Runde und abwechslungsreichem Programm gemeinsam eine Tour zu unternehmen. Nach der Anreise und der Zimmerbelegung wurde zunächst gemeinsam das Abendessen eingenommen. Danach absolvierten die Schachspieler ein Kombinationsturnier, bei dem zwei Teams gegeneinander antraten und insgesamt 40 Mattaufgaben lösen mussten. Der „Begleittross“ erkundete auf einer ersten Tour Bad Neuenahr. Den lauen Sommerabend haben wir dann im Anschluss gemeinsam auf der Terrasse des Jugendgästehauses verbracht.

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Die unsterbliche Partie

Ein Highlight jeder Schachseite ist das kurzweilige Nachspielen einer Schachpartie. An dieser Stelle möchte ich ein Tool ausprobieren, mit dessen Hilfe hier zukünftig interessante Partien vorgestellt werden sollen.

Die sogenannte unsterbliche Partie ist eine der berühmtesten der Schachgeschichte − und wahrscheinlich sogar die bekannteste Schachpartie überhaupt. Sie wurde am 21. Juni 1851 in London als freie Partie zwischen den Schachmeistern Adolf Anderssen und Lionel Kieseritzky ausgetragen. Im Verlauf der Partie opferte der Anziehende einen Läufer, beide Türme und die Dame. Schließlich setzte Anderssen mit den ihm verbliebenen drei Leichtfiguren seinen Gegner matt.
Die berühmte Partie und ihre spektakuläre Mattkombination wurden oft reproduziert. Ihr Schluss spielt beispielsweise in dem Science-Fiction-Film-Klassiker Blade Runner eine Rolle.

Jahreshauptversammlung 2016

Am 22. Mai fand unsere diesjährige Jahreshauptversammlung statt. Der Vorstand berichtete über die erfolgreiche Saison u.a. mit dem Aufstieg unserer beiden Mannschaften, der neu gestalteten Vereinshomepage und der florierenden Jugendarbeit. Der Vorstand wurde in Gänze wiedergewählt, wobei Sebastian und ich die Posten wechselten.

Beschlossen wurden die neue Vereinssatzung sowie die neuen Mitgliedsbeitragssätze.

Ferner wurde festgelegt das wir in der nächsten Saison mit zwei weiteren Jugendmannschaften antreten werden. D.h., dass wir dann mit insgesamt vier Mannschaften an den Ligawettkämpfen des Schachbezirkes teilnehmen werden.

Für Cineasten

Für alle schachbegeisterten Cineasten sind sicherlich zwei Kinofilme interessant, die aktuell auf der Kinoleinwand laufen.

Bauernopfer – Spiel der Könige

Der Kalte Krieg überschattete das legendäre Schachturnier zwischen dem exzentrischen US-Amerikaner Bobby Fischer und dem russischen Weltmeister Boris Spasski im Sommer 1972. Bobby Fischer war erst 14 Jahre alt, als er zum jüngsten Großmeister in der Geschichte des Schachspiels wurde. Anschließend verkündete das ehrgeizige Genie: „Ich will gegen die Russen spielen. Sie sind die Besten der Welt, und ich werde sie schlagen.“ Doch erst 15 Jahre später kam es zu jenem legendären Duell, das die Welt auf ähnliche Weise elektrisierte wie die Boxkämpfe zwischen Muhammad Ali und Joe Frazier. Bei der Schachweltmeisterschaft 1972 trafen sich Fischer und Boris Spasski in Reykjavík zum Match des Jahrhunderts. Mit subtiler Spannung schildert „Blood Diamond“-Regisseur Edward Zwick den Kalten Krieg auf dem Schachbrett. Doch ihn interessiert nicht nur das „Spiel der Könige“, sein Film ist das fesselnde Psychogramm eines Wunderknaben zwischen Genie und Wahnsinn. Fischer, dessen Mutter als überzeugte Kommunistin vom FBI überwacht wurde, war nicht nur ein unberechenbarer Exzentriker, dessen Eskapaden regelmäßig für Schlagzeilen sorgten. Er hatte auch das Gefühl, verfolgt zu werden. Unbegründet war diese Paranoia nicht. Vieles sprach dafür, dass Fischers Manager (Michael Stuhlbarg) im Auftrag der US-Regierung handelte, der die sowjetische Vorherrschaft im Schach ein Dorn im Auge war. Dabei wäre Fischer um ein Haar gar nicht gegen Spasski angetreten. Nixons Sicherheitsberater Henry Kissinger musste ihn persönlich zum Spielen überreden. Nur eines von vielen aberwitzigen Details, die Zwick in seinem Film enthüllt.

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Das Talent des Genesis Pontini

Der in die Jahre gekommene Maori Genesis Potini musste seine Leidenschaft zum Schachspiel vor geraumer Zeit aufgrund einer psychischen Krankheit aufgeben. Doch der ehemalige Champion bekämpft seine Depression und sucht nach seiner psychiatrischen Behandlung den Neueinstieg in die Gesellschaft. Nach einigen Monaten unter der Obhut seines Biker-Bruders Ariki entschließt sich Genesis, seiner Heimat Gisborne etwas zurückzugeben und diejenigen zu unterstützen, die noch weniger als er selbst haben: die Kinder aus ärmlichen Verhältnissen. Voller Tatendrang unterrichtet der passionierte Spieler seine jungen Schützlinge in der Kunst des Schachs und beweist seinem Umfeld, welche Kraft von dem anspruchsvollen Denksport ausgehen kann. „The Dark Horse“ basiert auf der wahren Lebensgeschichte des ehemaligen maorischen Schach-Champions Genesis Potini.

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